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Tag 0 - Server-Grundlagen
Debian, Partitionierung, Docker, Nginx und eine reproduzierbare Basis, damit der KM0-Stack auditierbar und betriebsfähig bleibt.
Tag 0 liefert die Grundlagen: reproduzierbares Debian, klares Disk-Layout, Docker-bereite Werkzeuge und eine dokumentierte Shell. Ohne diese Basis bleibt jeder spätere Stack fragil und schwer auditierbar.
Ziel des Tages: ein VPS, den jedes Teammitglied aus Wiki und Runbooks auditieren und neu aufbauen kann, nicht aus dem Gedächtnis.
Bootstrap-Plan
KM0 zielt auf Infrastruktur, die das Team ohne undurchsichtige proprietäre Panels betreiben kann:
- System: VPS mit aktuellem Debian; Partitionen, die System und Daten trennen, wenn Backups Klarheit brauchen.
- Zusammenarbeit: OpenCloud auf dem offiziellen OpenCloud.eu-Image, mit stabilen Volumes (
COMPOSE_PROJECT_NAME) unabhängig vom Compose-Arbeitsverzeichnis. - Perimeter: Nginx als alleiniges HTTPS-Frontend; Docker veröffentlicht HTTP nur auf
127.0.0.1. - Website: Dockerisiertes Astro auf einem weiteren Loopback-Port; getrennte VHosts für
km0digital.comundcloud.km0digital.com. - Betrieb: rotierte
json-file-Logs, Runbooks (docker compose ps,logs,pull), komprimierte Volume-Backups. - Nächste Härtung: Produktions-TLS, automatisierte Backups, Fail2ban pro konkretem Jail.
Festplatte und Debian
Debian wurde wegen vorhersehbarer Pakete und dokumentierbarer Handarbeit gewählt, ohne Pflicht-Panels. Erster Schritt: Disk-Layout prüfen.
- Projektdaten vom Root-Dateisystem trennen, wenn Backups auf Volume-Ebene nötig sind.
- Mounts bewusst setzen:
/var/lib/dockerkann OpenCloud-I/O je nach VPS-Größe dominieren. - Dokumentieren, welche Mounts persistent sind und was zum Betriebssystem gehört.
Exakte Partitionskarten hängen von Anbieter und gebuchter Größe ab. Sie gehören in Wiki oder Runbook des Projekts, nicht nur in diesen Beitrag.
Basissoftware
Ein vernünftiges Minimum für sichere Fernverwaltung und Docker:
- Übliche Utilities:
curl, Editoren, Netz und Diagnose - Docker Engine mit Log-Rotation in
/etc/docker/daemon.json - Nginx aus Systempaketen als Frontend
- Certbot und TLS je nach Phase (HTTP-01 oder selbstsigniert im Labor)
Jedes Stück sollte prüfbar sein: systemctl status, nginx -t, docker compose ps.
Shell-Ergonomie
Für konsistente SSH-Sitzungen wurde die Wiki-Anleitung initialConfiguration angewendet:
- Lesbarer Bash-Prompt (Pfad, Exit-Status, visuelle Hinweise)
- History und sichere Defaults, die wiederholte Fehler reduzieren
- Aliase und
PATHfür Compose und Git unter/opt/...
Die Vorlage außerhalb des Servers dokumentieren, damit andere VPS sie wiederverwenden können.
cursor-agent
cursor-agent wurde für assistierte CLI-Arbeit installiert: Reviews, Hilfsskripte und inkrementelle Dokumentation aus der Konsole.
Es ersetzt keine menschliche Prüfung. Es senkt Reibung bei wiederholbaren Aufgaben (Compose-Overlays, Nginx vor dem Reload prüfen).
Abschluss Tag 0
Am Ende des Tages sollte der Server sein:
- Auditierbar: bekanntes Disk-Layout und Pakete
- Wiederholbar: Hauptschritte mit Wiki und Runbooks verknüpft
- Bereit für Docker, ohne Dienste zu früh öffentlich zu machen
Tag 1 bringt OpenCloud, den Proxy-VHost und die KM0-Website mit TLS. Nächster Schritt für Leser: Dienste oder Kontakt.
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